Holzheimer Majestät 1975: Adi I. mit Königin Maria

 

Wenn am morgigen Samstag die Feierlichkeiten zum 140. Schützen- und Heimatfest in Holzheim beginnen, dann darf der veranstaltende Bürger-Schützen-Verein mit Stolz vermerken, dass er diesmal acht Großfackeln auf die Straße bringen kann. Eine Tatsache, die nach langen fackellosen Jahren besonders die vielen Zaungäste erfreuen wird. Holzheim ist jetzt Neusser Stadtteil, und es wird eine Selbstverständlickeit sein, dass sich die Spitzen der Stadt (im Vorjahr noch inoffiziell Gäste bei der Parade) nun dem Holzheimer Traditionsbewusstsein anschliessen werden. Die Stadt Neuss führt auch den traditionellen Sonntagmorgenempfang im ehemaligen Rathaus fort, eine liebgewordene Einrichtung, die damals von Bürgermeister und Gemeindedirektor gestartet worden war. Städtische Böller sind es auch, die morgem mittag den Start freigeben für vier programmreiche Tage. König ist der Hauptmann der Schützenlust, Adi I. (Kremer), mit seiner Königin Maria residiert er an der Berliner Straße. Das Holzheimer Regiment, an den Frohsinnstagen von starkem Musikaufgebot unterstützt, steht unter Leitung von Oberst Bruno Mertens und Adjutant Günter Henning. Das Sappeurkorps wird von Major Willi Kirch geführt. An der Spitze der Grenadiere reiten Major Josef Kollenbroich und Adjutant Josef Schorn. Die Jäger marschieren unter der Leitung von Hubert Knauf, assistiert von Adjutant Heinz Kramer, Matthias Kluth und Hubert Bodewein zeichnen sich für die Schützenlust verantwortlich, und das Korps der Hubertusschützen in neuen Uniformen wird von Major Heinz Ervenich und Adjutant Matthias Becker befehligt.

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